Ohne Zweifel ist Cloud Computing ein Meilenstein in der IT-Geschichte. Schliesslich bedeutet die Nutzung von Software, Plattformen und Infrastruktur als Service-Lösungen nicht weniger als die Industrialisierung der IT. Genauso zweifelsfrei birgt das Arbeiten in der Wolke aber auch neue Herausforderungen: für Anwender genauso wie für Anbieter.
Anbieter stehen vor der Herausforderung, die Gratwanderung zwischen Standardisierung und Individualisierung zu bestehen, in zukunftssichere Hard- und Softwarelösungen zu investieren und Sicherheitsbedenken betreffend Datenhaltung, Security und Privacy von Beginn weg auszuräumen. Gleichzeitig muss durch ein sorgfältiges Prozess-Management und eine detaillierte Planung eine reibungslose Adaption der neuen Technologien erfolgen können.
Anwender haben die nicht minder anspruchsvolle Aufgabe, den richtigen Anbieter für ihre zukünftige Cloud-Computing-Lösung auszuwählen. Denn Service-Leistungen bringen nebst Freiheit auch Abhängigkeit mit sich. Darum lohnt es sich, sich eingehend mit dem Thema und dem potenziellen Partner zu beschäftigen. Die Live-Demonstration möglicher Szenarien, eine Vor-Ort-Besichtigung des Rechenzentrums und Referenzbesuche können hier einen Anfang machen.
Anwender, die sich schliesslich für Cloud-Computing entscheiden, entdecken einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Vorteil. Wer in die Wolke aufbricht, kann stufenweise reisen. So bietet es sich in einem ersten Schritt an, diejenigen Applikationen mit den höchsten Mobilitätsanforderungen auszulagern, z. B. Exchange, Mail Security, Abacus oder Endpoint-Protection. Für andere Applikationen kann in einem zweiten Schritt eine Service-Variante bei grösseren Hardware- oder Software-Updates mit hohem Investitionsvolumen geprüft werden.
Cloud-Computing ist also vom ersten Moment an anwenderfreundlich.
Dino Fiori, CEO Dinotronic AG
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